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|| Hamburg > Wer will schon Hunger tanken
Frau in Tansania bei der Feldarbeit

Immer häufiger erwerben Großkonzerne riesige Ländereien in Entwicklungsländern, um dort Soja, Ölpalmen oder Zuckerrohr anzubauen. Daraus werden dann sogenannter Biosprit oder Biodiesel hergestellt. Mit dem Verlust des Landes verlieren diese Menschen ihre Lebensgrundlage und leiden Hunger.

Am 14. Oktober 2011, anlässlich des Welternährungstags, war es so weit: Eine Delegation von "Brot für die Welt" übergab 10.000 Unterschriften der Aktion „Wer will schon Hunger tanken?“ an die Bundesregierung.

Ein deutliches Zeichen gegen die Produktion und Importe von Agrotreibstoffen, die Hunger verursachen und damit die Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern gefährden, konnte gesetzt werden.
Die Aktion war ein voller Erfolg.

Die Bundesregierung will sich in unterschiedlichen Gremien im Rahmen der Europäischen Union für Agrokraftstoffe einsetzen, die den Hunger in Entwicklungsländern nicht vermehren. Die Aufnahme von sozialen Standards in die bestehenden Biokraftstoff-Verordnungen soll von ihr befürwortet werden.

Kontakt

Linda Corleis
Bildungsreferentin
Tel.: 040 / 306 20 - 341
corleis@diakonie-hamburg.de

Susanne Hesemann
Leitung "Brot für die Welt"
Tel.: 040 / 306 20 - 232
hesemann@diakonie-hamburg.de

Spenden

"Brot für die Welt" Hamburg
Spendenkonto: 23 000
Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel
BLZ: 210 602 37

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Seit mehr als 50 Jahren leistet "Brot für die Welt" in den Ländern des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.

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